Das Arte-Jugendmagazin Yourope hat eine Sendung zur Wohnsituation von jungen Leuten in verschiedenen europäischen Städten ausgestrahlt: „Wie wohnen junge Europäer?„ Mit kurzen Beiträgen zu den Fetten-Mieten-Partys in Hamburg, Jeudi Noirin Paris oder über das finnische Wohnprojekt Oranssi.
Andrej Holm schreibt im Gentrification Blog über Freiräume für Bewegung, Farbfieber und die Kitsch Cats.
Der WDR berichtet über den ESC: ”Düsseldorf muß sich vor allem als Stadt für Kunst, Architektur, Mode und Lifstyle profilieren. Das ist eine einmalige Chance, die nicht vertan werden darf – das Herausschälen des Markenkerns, wenn die richtigen Bilder abgesprochen sind…”
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(Beitrag bei Minute 9:30)
Am 30.04. ruft die Kampange DU it yourself! unter dem Motto “Recht auf Stadt, Selbstbestimmung und vielfältige Kultur für Alle!” zur Nachttanzdemo in Duisburg auf. (Infos dazu gibts am Mittwoch dem 20.04.2011 im LZ Hinterhof )
Nächstes Freiraum – Treffen ist am 26.04.11 um 20 uhr im Zakk
Offizieller Guinness-Weltrekord: 101 Meter – die längste vegetarische Bratwurst der Welt. Es ist amtlich, mit Urkunde und Hologram-Siegel.
Fast ein Jahr ist es her das der Kunstverein Metzgerei Schnitzel und Freiräume für Bewegung der Stadt Düsseldorf einen offiziellen Weltrekord geschenkt haben.
Das waghalsige Unternehmen Düsseldorf aufzuwerten und ein Zeichen im Städteranking zu setzen glückte damals eindrucksvoll. Nun ging es darum das die längste vegetarische Bratwurst der Welt offiziell vom Guinness Buch anerkannt und eingetragen wurde. Auch dies ist geglückt. Wir freuen uns die Weltrekord-Urkunde, ausgestellt auf OB Elbers und die Stadt Düsseldorf, in Kürze dem Stadtmarketing und dem Kulturamt zur Imagewerbung zur Verfügung stellen zu können.
Wir feiern mit Euch, dass Düsseldorf sich endlich Weltrekord-Stadt nennen darf.
Alle Wurst-Wender können sich am Do. 24.3. ab 20.00 Uhr in der Brause ihre personalisierte Urkunde abholen. Außerdem: Genießbare vegetarische Wurst und eine Kurz-Filmdokumentation des Wurst-Rekords.
Der Hamburger Künstler und Dozent Christoph Schäfer liest aus seinem Buch „Die Stadt ist unsere Fabrik: Politik des Begehrens und die Produktion von urbanen Räumen zwischen Café Latte und Selbstorganisation“.
Auch 2011 wollen wir aber auch wieder ganz praktisch mit kreativen, spaßigen und gewagten Aktionen uns unser Recht auf Stadt nehmen und für eine gerechte Stadt für alle eintreten.
Deswegen fühl dich herzlich eingeladen zu diesem offenen Treffen. Im Kneipenduft wollen wir die Köpfe zusammenstecken, rumspinnen, diskutieren und konkret überlegen, welche Aktionen wir uns für 2011 vorstellen können.
Affentanz um ESC-Wagen auf dem Rosenmontagszug – Düsseldorf im Städtecontest bekommt von uns „zero points“!
Internationale Presseverteter_innen werden nach Düsseldorf kommen, um auf einem speziellen „EurovionSongContest“-Karnevalswagen für den im Mai anstehenden Wettstreit europäischer Schlagerinterpret_innen Düsseldorf auch über den Event „Karneval“ als Aufhänger zu bewerben. Das von der Stadt für sie aufbereitete Programm beinhaltet natürlich lediglich die Projektion ausgewählter Schlaglichter auf die „kulturellen Highlights“ unserer Region.
Mit vielen Leuten ging die Gestaltung der hässlichen Unterführung an der Ellerstr. am Samstag voran. Die Passanten hats gefreut, die Polizei war etwas verwirrt und weitere Bilder sind auf 25 Meter entstanden. Jetzt sollten Bahn und Stadt Farbe bekennen.
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Über unsere Aktion wird bei Minute 27 und nochmal bei Minute 52 berichtet.
Beitrag in der RP “Bunte Farben für die Unterführung Ellerstraße”
Es geht weiter! Unterführung Mintropplatz/Ellerstrasse – Farbfieber und Freiräume für Bewegung
Fast genau ein Jahr ist es nun her, dass während der ersten Freiräume für Bewegung Aktion die Unterführung Ellerstraße/ Mintropplatz verschönert wurde. Mit 200 SymphatisantInnen, Live-Musik, Kaffee und Kuchen und natürlich jeder Menge Farben im Gepäck enterten wir diesen wenig prestigeträchtigen Ort und sorgten für Straßenfest-Stimmung. Uns ging es bei dieser Aktion darum mit vielen Leuten temporär ein Stück Stadt und dauerhaft 25 Meter Wand zu erobern und zu beleben, sowie die Repression gegen Graffiti KünstlerInnen zu thematisieren.
Das Angebot auch die restliche Unterführung zu gestalten stand seitdem im Raum. Die Deutsche Bahn hat uns schriftlich die Genehmigung zur Gestaltung erteilt. Nun war die Stadt gefordert ein Finanzierungskonzept zu entwickeln.
Die Stadt Düsseldorf in Form des Kulturamtes ließ sich nicht lumpen. Für die weitere Gestaltung der Unterführung Ellerstraße wurden 500,- € bewilligt, während z.B. im selben Jahr für die künstliche Begrünung des halben Kö-Grabens 180.000 Euro zuzüglich 20.000 Euro jährliche Pfelgekosten ausgegeben wurden. Wir können euch versichern das es sich nicht um einen Irrtum handelt. Wir freuen uns das sich die Stadt Düsseldorf öffentlich zu ihrer Politik gegen “eine Stadt für alle” bekennt. Das muss gefeiert werden!
Deshalb werden wir kommenden Samstag da weitermachen wo wir letztes Jahr aufgehört haben und das bestehende Bild verbessern und weitere Flächen gestalten.
Es ist unsere Stadt – Wir schenken sie Euch
Wo: Unterführung Mintropplatz/Ellerstrasse
Wann: Sa. 26.02.2010 / 11:00h
Bringt Kaffee und Kuchen, Instrumente, Farbe, alte Bettlaken mit uns lasst uns gemeinsam kreativ werden!
Gemütlich trotz des ungemütlichen Wetters ging es am Dienstag Abend in Flingern vor der Baustelle in der Lindenstraße zu. Ca. 100 Leute waren dem Aufruf gefolgt und schleppten Sperrmüll in Form von Sofas, Lampen, Tische, Stühle und Fernsehgeräte zur Baustelle an der Lindenstraße in Flingern. Anwohner, Familien und das Bündnis Freiräume für Bewegung formulierten mit dieser Aktion ihren Unmut gegen die geplanten Luxuswohnungen und einer gezielten Aufwertung in Düsseldorf-Flingern.
Empört euch!? Freilicht-Protest an der Baugrube (flingern.net)
„Passend zum Thema berichtet die RP natürlich nicht über die Aktion in Flingern, vermeldet aber in der heutigen Ausgabe steigende Mietpreise: Neubauten kosten im Schnitt 13 Euro den Quadratmeter, eine Steigerung ggüber 2009 um 18 Prozent. In Altbauten ist es ein Anstieg um zehn Prozent auf durchschnittlich 11 Euro den Quadratmeter…“
Immobilien sind so sexy wie schon lange nicht mehr (WZ)
„Man sieht eine Stadt, die boomt“, „Düsseldorf ist fast ausverkauft, die Mieten sind in den letzten Jahren explodiert. Immobilien sind so sexy wie schon lange nicht mehr.“ Für die nächste Zeit rechnet Jörg Schnorrenberger vom Ring Deutscher Makler mit einer Aufwertung Oberbilks: „Was Flingern schon hinter sich hat, kann man jetzt in Oberbilk sehen. Die ersten Kreativen kommen schon, die Nachfrage nach schönen Altbauten an der Apollinaris- oder Linienstraße steigt.“ Das entspreche der RDM-Prognose, dass zentrale Stadtteile sich zu nachgefragten Szenevierteln entwickeln. Schnorrenbergers Fazit: „Steigende Wohnungspreise sind auch in den kommenden Jahren zu erwarten.“