Der Kunstwissenschaftler Emmanuel Mir geht in seinem Beitrag der Frage nach, auf welche Weise Künstler in der Vergangenheit den öffentlichen Raum für sich und ihre Arbeit genutzt haben.
Er beginnt seinen Ausblick an der Schwelle vom Mittelalter zur Renaissance, zu der Zeit als die Künstler zu Künstlern wurden. Den thematischen Schwerpunkt seiner Betrachtungen legt Mir auf die Entwicklungen beginnend mit der Zeit der 50er und 60er Jahre, als es zu einer markanten Ausweitung des Kunstbegriffs kam.
Näheres auf der Website des TransPrivacy Projekts (ein Projekt in den Strassen von Düsseldorf und im Netz): TransPrivacy

Beflügelt vom arabischen Frühling und der Erfahrung, dass nach Revolten nichts mehr ist, wie zuvor, besetzten Jugendliche in Spanien Plätze in der Innenstadt. Sie liefen durch Frankreich nach Brüssel und riefen den Protest in Europa aus – unter dem Motto “united for global change”. Diesem Ruf folgten vergangenen Samstag weltweit tausende Menschen. Zuvor wurde die Wallstreet besetzt, der öffentliche Raum zum Ort der öffentlichen Meinung. Niemand hätte gedacht, dass auch in Deutschland wieder Menschen für ihre Belange auf die Straße gehen, Plätze besetzen und die Stadt zurück erobern. Doch endlich haben die ständigen NörglerInnen und ZweiflerInnen Unrecht: Nicht nur in Düsseldorf, sondern in vielen Städten bleiben Protestierende sogar noch Tage nach der Demonstration auf der Straße – gegen Banken, das Finanzsystem, den Kapitalismus.
Livestream vom Camp am Martin-Luther-Platz (gegenüber Börse und Bundesbank) http://www.livestream.com/occupyduesseldorf
Demonstration Occupy-Düsseldorf Samstag, 22. Oktober 2011 um 13:00 D-Hbf
| 20. Oktober 2011 |
| 20:30 | bis | 23:00 |
Wuppertal / Raum: die börse, Studio 2 / Referent_innen: Christa Müller und Gerd Wessling
«Nehmen wir uns das Recht auf Stadt! Es liegt auf der Straße, es hängt in Bäumen und versteckt sich unter Pflastersteinen.» Mit diesem Slogan wurde im Juni 2009 zu den Recht-auf-Stadt-Tagen nach Hamburg geladen. Die Stadt sollte ein Raum sein, der allen gehört – unabhängig von sozialer oder nationaler Zugehörigkeit. Alle sollten die Möglichkeit haben, diesen Raum zu nutzen und mitzugestalten. Gegen den sogenannten «Gentrifizierungsprozess» setzen soziale Initiativen und kommunale Bewegungen in vielfältigster Weise die Forderung nach einem «Recht auf Stadt» entgegen. Dies geschieht etwa beim‚ Urban Gardening‘, dem Gärtnern mitten in der Stadt, was in den Metropolen des Globalen Südens schon lange an der Tagesordnung ist. Hier geht es weniger um eine Existenzsicherung als um neue Formen des Politischen: Es wird die Begegnung mit der Natur ebenso gesucht wie die mit neuen Formen der Gemeinschaft.
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50 gut gekleidete und Sekt trinkende UnterstützerInnen von Ralfs Schmitz kamen am Freitag zum Richtfest der neuen Luxus-Eigentumswohnungen am Hermannsplatz in Flingern. Der pinke Teppich wurde ausgerollt, klassische Musik ertönte und sowohl Redner wie auch Gäste der Fetten Mieten Party zeigten sich zuversichtlich, dass gemeinsam mit Ralf Schmitz das Problem der viel zu niedrigen Mieten in Flingern und ganz Düsseldorf gelöst werden kann. Denn nur gemeinsam mit der Stadt, die auch weiterhin öffentliches Eigentum privatisieren und für Luxus- Neubauten von Ralf Schmitz zur Verfügung stellen muss, und uns Wohlhabenden können fette Mieten, Gentrifizierung und Privatisierung erfolgreich vorangetrieben werden. Prost!
| 9. September 2011 |
| 16:00 | bis | 17:00 |

Endlich ist es so weit! Ralf Schmitz lädt zum Richtfest „Unter den Linden“ ein. Der hyperteure und äußerst Investor_innen-freundliche Neubau schreitet der Vollendung entgegen: Unsere Mieten werden steigen, der Grundstückspreis in Flingern wird gehoben, die Schmuddelläden werden neuen, schicken Boutiquen weichen, wer es sich nicht leisten kann, wird verdrängt. Das ist ein Grund zum Feiern!
Das Bündnis „Freiräume für Bewegung“ unterstützt Ralfi schon länger bei seinen Aufwertungs-Plänen, natürlich laden wir auch mit zur fetten Mietenparty ein – auf das es richtig kracht! Einigen wird der Bau ein Begriff sein, denn schon mit unserer Tanzdemo sind wir daran vorbei gezogen.
Kommt alle: Am 9. September ab 16 Uhr feiern wir auf der Lindenstr. 126 das Richtfest des Hauses „Unter den Linden“. Um statusgerechte Garderobe, laute Instrumente, Konfetti und Sekt wird gebeten.
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Fotos von der Tanzdemo – Kopfball Düsseldorf
Die Freiraum-Bewegung hat zur Tanzdemo aufgerufen – und Kopfball war dabei. Wir haben vom Hermannplatz bis zum Fürstenplatz mitgetanzt, mitdemonstriert und Fotos gemacht.
WDR Lokalzeit
Eine Kurzschalte vom WDR am Anfang der Demo hat es noch knapp in die Sendung geschafft.
Spektakel Magazin – Dancing in the Streets
Am Samstagabend zogen einige Hundert DemonstrantInnen mit fantasievollen Bollerwagen und lauter Musikbegleitung durch Düsseldorf. Die Tanzdemo richtete sich gegen zunehmende Gentrifizierung und verfocht das Recht auf Stadt.
youpod: Düsseldorfer ertanzen Freiräume
Am frühen Abend tanzten hunderte Demonstranten am Hermannplatz in Flingern los. Sie hielten Schilder wie “Unsere Stadt ist keine Ware” und “Bezahlbarer Wohnraum statt Büroleerstand” hoch und zogen durch die Straßen bis zum Fürstenplatz.
Rainersche Post – Eine Tanzdemo unter dem Motto “Reclaim the City”
Noch gehört die Stadt uns…
BilkOrama – Recht auf Stadt
Ein paar Bilder und Impressionen
Susanne Fasbender
Kurz-Dokuvideo auf vierwände off

Zuerst ein dickes „Dankeschön“ an alle Organisierenden und Teilnehmenden. Mit euch war die Demo ein Riesenerfolg – und ein Riesenspaß!
Am Samstag, dem 20. August, fand in Düsseldorf von ca. 18.30 bis 22.00 unsere erste Tanzdemo statt. Die Aktion war öffentlich bekannt gegeben und beworben, allerdings wurde sie weder vorher noch am Samstag selber angemeldet.
Am Hermannplatz in Flingern sammelten wir uns bis 19.00 mit ca. 700 Menschen mit selbst gebastelten Schildern (mein Highlight: „Lieber ein starker Kater als hohe Mietzen“), Bollerwägen, Skateboards, Soundsystems, einem mobilen Grill und einer rollenden pinken Bank. Satter Sound kam von drei Musikwagen, darunter einem LKW und zwei Oldtimer-Feuerwehrwagen, auf denen verschiedene Djs auflegten. Das Demo-Motto „Reclaim the City – Die Verhältnisse zum Tanzen bringen“ war am LKW zu lesen.
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| 20. August 2011 |
| 18:30 | bis | 22:30 |
Start: Hermannplatz / Düsseldorf-Flingern

Mit fetten Sounds ziehen wir vom Hermannsplatz in Flingern zum Fürstenplatz in Friedrichstadt!
Verschiedene Aktionen sind geplant, einige Bollerwagen-Soundsystems sind in den Startlöchern, von unserem 7,5 Tonner wird Dubstep, Drum&bass und Elektro von den Dj(anes)s Penelope, Saxe und Aelioth euch zum tanzen zwingen und unsere FreundInnen vom AZ Köln unterstützen uns mit einem weiterem Soundwagen.
Danach gehts weiter in der Brause und im Linken Zentrum, das 10ten Geburtstag feiert.
Also kommt vorbei, sagt allen Bescheid, seid kreativ und bringt Schilder, Transpis, Verkleidungen, Soundsystems, was euch sonst noch einfällt und eure FreundInnen und NachbarInnen mit! Hauen wir den Akteuren und Profiteuren der neoliberalen Stadtentwicklung den Bass um die Ohren! Auf das ihr Tinitus sie daran erinnert:
Es ist unsere Stadt!
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