Zur ausführlichen Erwähnung der vom Bündnis „Freiräume für Bewegung“ organisierten „Düsseldorfer Tanzdemo“ vom August 2011 im NRW-Verfassungsschutzbericht des SPD-Innenministers Ralf Jäger erklärt Frank Laubenburg, Anmelder und Versammlungsleiter der seinerzeitigen Demonstration und Mitglied des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf:
Im gestern vorgelegten Bericht des nordrhein-westfälischen Geheimdienstes heißt es:
Am 20. August 2011 protestierten „Freiraum“-Aktivisten, die nur teilweise der autonomen Szene zuzurechnen sind, in den Düsseldorfer Stadtteilen Flingern, Oberbilk, Bilk und Friedrichstadt mit einer „Tanzdemo“ unter dem Motto „Reclaim the streets – Die Verhältnisse zum Tanzen bringen!“ gegen die Reglementierung und Überwachung des öffentlichen Raums, gegen steigende Mietpreise, die Verdrängung von Einkommensschwachen aus dem Stadtzentrum, für lebenswerte Stadtviertel sowie die Einführung eines Sozialtickets. Bis zuletzt wurde auf eine Anmeldung der Kundgebung verzichtet; erst auf Drängen der Polizei ließ sich ein verantwortlicher Veranstalter finden. Bei dem Aufzug wurde von zwei Lastkraftwagen Musik im Stil einer „Loveparade“ abgespielt. Im Verlauf kam es zu einer Auseinandersetzung, als beim Vorbeiziehen an einer Gastwirtschaft, in der eine Sportübertragung mit deutscher Beteiligung gezeigt wurde, der Ruf „Nie wieder Deutschland!“ skandiert wurde und sich darauf die Gäste und Kundgebungsteilnehmer gegenseitig mit Flaschen bewarfen, bis die Polizei einschritt. Die unerwartet hohe Beteiligung von über 500 Teilnehmern, die auch aus Köln und angrenzenden Städten angereist waren, wurde szeneintern als großer Mobilisierungserfolg angesehen.
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Die Nutzung der Räumlichkeiten des Bunkers Gather Weg 98 als Proberäume für Musiker und Musikgruppen ist seit kurzem wegen baulicher Mängel untersagt.
Hierdurch fallen mehr als 80 Proberäume weg. Die Musiker und Bands die bereits nicht unerhebliche Summen in die Ausstattung ihrer Räume investiert haben, haben nun keine Möglichkeit mehr zu proben.
Unterstützt die Interessengemeinschaft Musik-Bunker Lierenfeld und unterzeichnet die Petition hier: Petition
Zeitungsartikel aus der Rheinischen Post: RP
Weitere Information zur Proberaum-Prblematik in Düsseldorf findet ihr in den Artikeln/Interviews von Benjamin Doum : duesseldorfs-proberaum-situation
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“Familien sollen sich im Umland eine Bleibe suchen und sich dort niederlassen.”
Artikel auf RP Online 10.12.11:
WZ.28.11.11_Elbers

Düsseldorf ist eine spießige Stadt – außer der KÖ, dem Altbier und ohne Ende SchickiMicki fällt den Leuten im Umland spontan nicht viel mehr ein, wenn sie an Düsseldorf denken! Das jedenfalls ist das Ergebnis einer von der Stadt kürzlich in Auftrag gegebenen Umfrage. Soweit so egal.
Aber nun rotiert das Stadtmarketing, denn diese Katastrophe will man doch nicht auf sich sitzen lassen – all die Mega-Events, das Bemühen, immer die richtigen Bilder für Kameras und Imagebroschüren zu produzieren, die übermäßige Förderung der „Hochkultur“, größenwahnsinnige Prestige-Bauprojekte… und dann denken die Leute drum herum doch nur an SchickiMicki, Kö und Schnöseligkeit – Wie konnte das passieren?
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Stand 08.12.11:
Das Ministerium gibt ein Gutachten in Auftrag, ob der Tausendfüßler denkmalgerecht saniert werden kann. Dazu hätte weder die Stadtverwaltung, noch der oberste Denkmalschützer ausreichend Stellung genommen. Damit verschiebt sich das Verfahren bis ins erste Quartal 2012.
Die Bewertung ist schwierig. Zumindest wird erstmal nicht abgerissen und der Stadtverwaltung ist ein Verfahrensfehler unterlaufen.
Die Frage ist, was das Gutachten bringt und was das für die Entscheidung bedeutet?
Jedoch rollen erstmal keine Bagger an!
“Düsseldorf ist arschteuer” – alternative Szene wehrt sich gegen Kampagne der Stadt
“Dein Düsseldorf” heißt die Kampagne mit der die Landeshauptstadt derzeit ihr Image aufpolieren will. Von wegen “Mein Düsseldorf” findet die freie Kulturszene. Die Stadt sei viel zu teuer und gehöre in Wirklichkeit den Reichen und den Investoren. Mit einer Gegenaktion zieht die Bewegung den Zorn der Stadt auf sich.
02.12.2011 derwesten.de hier den ganzen Artikel lesen
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Stadt will nachgemachte Internetseite stoppen!
01.12.2011 BILD
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Das Foto stammt aus dem Düsseldorfer Stadtteil Garath.
Wir haben uns wohl doch in der Stadtführung getäuscht. Düsseldorf ist wirklich weltoffen.
Foto von N.Scholz

Düsseldorf ist arschteuer! Hier zählen die Mieten bundesweit zu den höchsten – Tendenz steigend. In Zukunft droht noch massivere Wohnungsnot. Kunst und Kultur sind für viele unbezahlbar. Freien Eintritt in K20 und K21 gibt es nur einmal im Monat – nach 20 Uhr. Das Sozialticket für den Satz eines_r Hartz 4-Abhängigen wird seit Jahren von der Stadtführung blockiert.
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Schickt eure Kommentare und Anregungen an proberaum@freiraum-bewegung.de / Lasst uns unsere Interessen bündeln, damit wir gemeinsam mehr erreichen!
Verschimmelt, keine Heizung, keine Fenster, desolate sanitäre Anlagen. Was ist so ein Raum wert?
„Nichts“ würde man unter normalen Umständen antworten, aber was die Düsseldorfer Proberäume anbelangt, meinen viele VermieterInnen: so um die 10 Euro pro Quadratmeter. Dass diese Zustandsbeschreibung bei weitem keine Seltenheit ist, zeigte sich in den letzten Tagen bei einer Proberaum-Begehung mit einigen PressevertreterInnen. So richtig wehren mochten sich die meisten Bands bisher allerdings nicht – auch aus Mangel an Alternativen. Damit muss jetzt Schluss sein.
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Die Nähmaschinen ratterten ab 12:30. Menschen blieben verwundert stehen und ließen sich die Aktion erklären.

Viele Leute nähten für die symbolische Aktion. Wir haben 250×8 1000 Euro-Scheine vernäht. Also 2000 Scheine oder 2.000.000 “Füßler”. Das ergibt einen beeindruckenden Teppich von 22,5 mal 1,6 m. Der WDR und die Print-Presse berichteten von der Kunst-Aktion als echte Bürgerbeteiligung bei der Stadtplanung.
Vielen Dank an alle Beteiligte. Es ist unsere Stadt!
Kurzer Lokalzeitbericht: (Minute 9:25)
www.wdr.de